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Eigener Speicherbereich (Heimatverzeichnis) für Benutzer

Das Rechenzentrum stellt Angehörigen der Universität, die über ein gültiges Benutzerkonto verfügen, Speicherplatz zur persönlichen Nutzung zur Verfügung.

Voraussetzung

Der persönliche Speicherplatz (Heimatverzeichnis) im Rechenzentrum wird jedem Angehörigen der Universität zur Verfügung gestellt, der eine Benutzerkennung im Rechenzentrum besitzt.

Beschreibung

Das Rechenzentrum betreibt einen File-Server, der jedem Angehörigen der Universität Speicher zur persönlichen Nutzung zur Verfügung stellt. Momentan ist die Größe des Speicherplatzes auf 3 GB für jeden Studenten und auf 20 GB für jeden Angestellten der Universität begrenzt. Die aktuelle Belegung des eigenen Speicherplatzes (Speicherplatz-Quota) kann über die Schnittstelle "MyRZ" festgestellt werden.

Für den Zugriff auf Daten des eigenen Speicherbereichs stehen verschiedene Methoden, die im Abschnitt "Zugriff auf den eigenen Speicherbereich" erläutert werden, zur Auswahl.
Daten, die sich in diesem Speicherbereich des Rechenzentrums befinden, werden regelmäßig über Snapshots gesichert. Das bedeutet, dass versehentlich gelöschte oder beschädigte Dateien vom Benutzer selbständig und unkompliziert wiederhergestellt werden können. Eine Anleitung hierzu befindet sich im Abschnitt "Wiederherstellen gelöschter oder beschädigter Dateien".

Zugriff auf den eigenen Speicherbereich

Um den eigenen Speicherbereich nutzen zu können, muss dieser mit dem Arbeitsplatzrechner verbunden werden. Hierfür stehen verschiedene Methoden zur Verfügung. Diese werden in der folgenden Beschreibung näher erläutert:

  • Netzlaufwerk-Verbindung unter Windows

  • Eine Netzlaufwerk-Verbindung ist eine Möglichkeit, um auf den eigenen Speicherbereich zuzugreifen. Sie steht, nachdem sie eingerichtet wurde, in den meisten Programmen als weiterer Ablageort zum Speichern von Dateien zur Verfügung. Eine Netzlaufwerk-Verbindung wird im Windows Explorer angezeigt und kann dort zum Kopieren und Verschieben von Dateien genutzt werden.

    Das Erstellen einer Netzlaufwerk-Verbindung wird am Beispiel des fiktiven Benutzers Xaver Muster mit der Benutzerkennung xmuster für die folgenden Windows-Betriebssysteme beschrieben.

  • SMB-Verbindung

  • Eine SMB-Verbindung ist eine Möglichkeit, den eigenen Speicherbereich, der jedem Benutzer vom Rechenzentrum zur Verfügung gestellt wird, in das lokale Rechner-System als zusätzlichen Ablageort für Dateien einzubinden.

    Das Einrichten einer SMB-Verbindung wird am Beispiel des fiktiven Benutzers Xaver Muster mit der Benutzerkennung xmuster für die Betriebssysteme Mac und Ubuntu in den folgenden Texten ausführlich beschrieben.

    Eigenen Speicherbereich (Heimatverzeichnis) per SMB an Mac OS X Version 10.5 anbinden

    Eigenen Speicherbereich (Heimatverzeichnis) per SMB an Ubuntu anbinden (mounten)

  • FTP-Verbindung

  • Mit Hilfe von FTP-Programmen (File Transfer Protocol) können Dateien auf den eigenen Speicherbereich oder vom eigenen Speicherbereich auf den lokalen Rechner transportiert werden. Es gibt FTP-Programme, die Daten über sichere Verbindungen transportieren. Beide Verfahrensweisen werden im Folgenden vorgestellt.

  • VPN

  • Mit Hilfe des VPN-Dienstes kann auf Dateien, die sich auf dem eigenen Speicherbereich des Rechenzentrums befinden, zugegriffen werden.

    Wie der VPN-Dienste eingericht und genutzt wird, ist dem folgenden Link zu entnehmen:

    VPN-Dienst

Hinweis: Eine weitere, hier nicht näher beschriebene Methode, um auf den eigenen Speicherplatz zuzugreifen, ist eine Verbindung über einen SSH-Client. Über eine SSH-Client-Verbindung kann weltweit, auf den persönlichen Speicherbereich zugegriffen werden.

Wiederherstellen gelöschter oder beschädigter Dateien

Der Fileserver des Rechenzentrums generiert in regelmäßigen Abständen ein virtuelles Abbild des Dateisystems, genannt Snapshot. Ein Snapshot enthält eine Kopie aller Dateien und Verzeichnisse. Werden Dateien und Verzeichnisse nach dem Erzeugen des Snapshots verändert, so wird diese Veränderung erst im nächsten Snapshot mitgesichert.

Es werden jeden Tag um 8 Uhr, 12 Uhr, 16 Uhr und 20 Uhr Snapshots erzeugt. Sie heißen "hourly.x". Jeden Tag um 0:00 Uhr wird ein Snapshot mit dem Namen "nightly.x" erzeugt. Einmal pro Woche am Montag um 0:00 Uhr wird der Snapshot "weekly.x" generiert.
"x" ist ein Index, wobei der jüngste Snapshot immer den Index "0" besitzt. Von den "hourly"-Snapshots bewahrt das Rechenzentrum die letzten 4 auf, von den "nightly"-Snapshots die letzten 7 und von den "weekly"-Snapshots die letzten 4.

In jedem Verzeichnis des eigenen Speicherbereichs befindet sich ein Unterverzeichnis, dass .snapshot heißt. Dieses Verzeichnis ist nicht sichtbar. In dem .snapshot-Verzeichnis befinden sich die erzeugten Snapshots als Unterverzeichnisse. Darin liegen alle Dateien des Ursprungsverzeichnisses zum Zeitpunkt des Snapshots. Zum Restaurieren werden die Dateien in das Ursprungsverzeichnis zurück kopiert. Die folgenden Texte erklären an konkreten Beispielen, wie Dateien, unter den verschiedenen Betriebssystemen Windows und UNIX, wiederhergestellt werden.

 
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Windows-Netzlaufwerk-
Verbindung:
SMB-Verbindung:
FTP-Verbindung:
Wiederherstellen gelöschter Dateien:
 

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