Rechenzentrum


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Eigener Speicherbereich (Heimatverzeichnis) für Benutzer

Das Rechenzentrum stellt Angehörigen der Universität, die über ein gültiges Benutzerkonto verfügen, Speicherplatz zur persönlichen Nutzung zur Verfügung.

Voraussetzung

Eine gültige Benutzerkennung im Rechenzentrum.

Beschreibung

Das Rechenzentrum stellt jedem Angehörigen der Universität, der eine gültige Benutzerkennung hat, Speicher zur persönlichen Nutzung zur Verfügung. Momentan ist die Größe des Speicherplatzes auf 10 GB für jeden Studierenden und auf 50 GB für jeden Angestellten der Universität begrenzt. Die aktuelle Belegung des eigenen Speicherplatzes (Speicherplatz-Quota) kann über den Datei-Explorer von Windows erfragt werden. Dazu wird im Datei-Explorer das eingebundene Netzlaufwerk mit der rechten Maustaste angeklickt. Aus dem eingeblendeten Kontextmenü wird dann der Menüpunkt Eigenschaften selektiert. Aus dem Dialog Eigenschaften werden auf der Karteikarte Allgemein der Belegte - und der noch zur Verfügung stehende Freie Speicher angezeigt.

Für den Zugriff auf Daten des eigenen Speicherbereichs stehen verschiedene Methoden, die im Abschnitt Zugriff auf den eigenen Speicherbereich erläutert werden, zur Auswahl.
Daten, die sich in diesem Speicherbereich des Rechenzentrums befinden, werden regelmäßig über Snapshots gesichert. Das bedeutet, dass versehentlich gelöschte oder beschädigte Dateien vom Benutzer selbständig und unkompliziert wiederhergestellt werden können. Eine Anleitung hierzu befindet sich im Abschnitt Wiederherstellen gelöschter oder beschädigter Dateien.

Zugriff auf den eigenen Speicherbereich

Um den eigenen Speicherbereich nutzen zu können, muss dieser mit dem Arbeitsplatzrechner verbunden werden. Hierfür stehen verschiedene Methoden zur Verfügung. Diese werden in der folgenden Beschreibung näher erläutert:

Netzlaufwerk-Verbindung unter Windows

Eine Netzlaufwerk-Verbindung ist eine Möglichkeit, um auf den eigenen Speicherbereich zuzugreifen. Sie steht, nachdem sie eingerichtet wurde, in den meisten Programmen als weiterer Ablageort zum Speichern von Dateien zur Verfügung. Eine Netzlaufwerk-Verbindung wird im Windows Explorer angezeigt und kann dort zum Kopieren und Verschieben von Dateien genutzt werden.

Das Erstellen einer Netzlaufwerk-Verbindung wird am Beispiel des fiktiven Benutzers Xaver Muster mit der Benutzerkennung xmuster für die folgenden Windows-Betriebssysteme beschrieben.

SMB-Verbindung unter Mac und Ubuntu

Eine SMB-Verbindung ist eine Möglichkeit, den eigenen Speicherbereich, der jedem Benutzer vom Rechenzentrum zur Verfügung gestellt wird, in das lokale Rechner-System als zusätzlichen Ablageort für Dateien einzubinden.

Das Einrichten einer SMB-Verbindung wird am Beispiel des fiktiven Benutzers Xaver Muster mit der Benutzerkennung xmuster für die Betriebssysteme Mac und Ubuntu in den folgenden Texten ausführlich beschrieben.

FTP-Verbindung

Mit Hilfe von FTP-Programmen (File Transfer Protocol) können Dateien auf den eigenen Speicherbereich oder vom eigenen Speicherbereich auf den lokalen Rechner transportiert werden. Es gibt FTP-Programme, die Daten über sichere Verbindungen transportieren. Beide Verfahrensweisen werden im Folgenden vorgestellt.

VPN

Mit Hilfe des VPN-Dienstes kann auf Dateien, die sich auf dem eigenen Speicherbereich des Rechenzentrums befinden, zugegriffen werden.
Wie der VPN-Dienst eingerichtet und genutzt wird, ist dem folgenden Link zu entnehmen: VPN-Dienst

Hinweis: Eine weitere, hier nicht näher beschriebene Methode, um auf den eigenen Speicherplatz zuzugreifen, ist eine Verbindung über einen SSH-Client. Über eine SSH-Client-Verbindung kann weltweit, auf den persönlichen Speicherbereich zugegriffen werden.

Archivierung von Dateien

Der Server, der den Speicherplatz zur Verfügung stellt, ist mit einem "Hierarchischen Speichermanagementsystem" (HSM) ausgestattet. Dies erlaubt das Archivieren von Dateien, die größer als 100 KB sind. Es empfiehlt sich, Dateien, die selten genutzt werden, zu archivieren. Sie werden dabei aus dem Dateisystem entfernt und auf ein externes Speichermedium (Band) kopiert.
Hinweis: Archivierte Dateien werden bei der Belegung des Speicherplatzes nicht angerechnet.

Vorgehensweise

Um Dateien zu archivieren, muss ein Verzeichnis/Ordner mit dem Namen "_ARCHIV" an beliebiger Stelle im eigenen Speicherbereich vorhanden sein (Hinweis: Das Anlegen weiterer Ordner mit dem Namen "_ARCHIV" in Unterverzeichnissen ist zulässig). Dieser kann, zum Beispiel unter Windows, bei verbundenem Heimatverzeichnis (Netzlaufwerkverbindung) über den Datei Explorer angelegt werden. Alle Dateien, die sich in diesem Verzeichnis befinden und größer als 100 KB sind, werden nach ca. 2 Tagen automatisch archiviert. Sie werden dann im Windows Datei-Explorer mit einem grauen "x" im Dateisymbol angezeigt. Archivierte Dateien erhalten die Dateiattribute "A" und "O" .
Wenn auf eine archivierte Datei zugegriffen wird, zum Beispiel unter Windows durch einen Doppelklick, dann verzögert sich das Öffnen der Datei um mehrere Minuten. Diese Verzögerung ist technisch bedingt, da die Datei vom Archivband zurück in das Dateisystem des eigenen Speicherbereiches geschrieben werden muss.

Wiederherstellen gelöschter oder beschädigter Dateien

Der Fileserver des Rechenzentrums generiert in regelmäßigen Abständen virtuelle Abbilder des Dateisystems, genannt Snapshots. Ein Snapshot enthält eine Kopie aller Dateien und Verzeichnisse. Werden Dateien und Verzeichnisse nach dem Erzeugen des Snapshots verändert, so wird diese Veränderung erst im nächsten Snapshot mitgesichert. Zum Wiederherstellen von gelöschten oder beschädigten Dateien können diese aus den Snapshots zurückkopiert werden. Die folgenden Texte erklären an konkreten Beispielen, wie sich Dateien unter den verschiedenen Betriebssystemen Windows und UNIX aus einer Sicherung wiederherstellen lassen.