Rechenzentrum


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MariaDB-Datenbanken für Projekte

Das Rechenzentrum betreibt für die Universität Osnabrück ein MariaDB-Datenbanksystem.

Hinweis: Das Rechenzentrum bietet seit Mai 2015 das Einrichten von Datenbanken unter der Software MariaDB Version 5.5 an. MariaDB löst die bis dahin verwendete Datenbanksoftware MySQL ab. MariaDB Version 5.5 ist kompatibel mit der MySQL Version 5.5

Voraussetzungen

Bedienstete der Universität, die über ein Benutzerkonto beim Rechenzentrum verfügen, können für Projekte eine MariaDB-Datenbank (maximale Größe 200 Megabyte) beim Rechenzentrum beantragen.

Rahmenbedingungen für MariaDB-Datenbanken des Rechenzentrums

Momentan ist die maximale Größe einer Datenbank auf 200 MB beschränkt. Überschreitet eine Datenbank die zulässige Größe, wird sie für Schreibzugriffe gesperrt. Das Rechenzentrum informiert den Ansprechpartner der Datenbank über die Sperrung per E-Mail.

Das Rechenzentrum sichert alle Datenbanken einmal pro Tag. Die Sicherungen werden einen Monat vorgehalten. Um eventuell beschädigte Datenbanken zu restaurieren, kann auf beliebige Sicherungen innerhalb des letzten Monats zurückgegriffen werden.

WICHTIG: Das Rechenzenturm informiert Administratoren von MariaDB-Datenbanken im Falle von Systemänderungen, Wartungsarbeiten, Systemupdates etc. unter der im Antrag angegebenen E-Mail Adresse. Für den Fall, dass sich der Ansprechpartner und somit die E-Mail-Adresse ändert, ist das Rechenzentrum darüber zu informieren.

Beantragen einer Datenbank

Das Rechenzentrum hat ein MariaDB-Cluster (bestehend aus 3 virtuellen Server-Knoten) zur Verbesserung der Ausfallsicherheit und Performance in Betrieb genommen. Beantragte Datenbanken werden seit Mitte Mai 2016 auf diesem Cluster eingerichtet. Früher eingerichtete Datenbanken befinden sich auf einem standalone-System.
Datenbanken, die auf dem MariaDB-Cluster eingerichtet wurden, existieren als Kopien, die ihren Datenbestand regelmäßig abgleichen, auf jedem Server-Knoten. Dies wird technisch über einen Replikationsmechanismus realisiert. Dadurch wird ein hohes Maß an Ausfallsicherheit für den Datenbankbenutzer erzielt. So können System- bzw. Wartungsarbeiten seitens des Rechenzentrums auf den einzelnen Knoten durchgeführt werden, ohne die Datenbanken herunterzufahren. Sie stehen während dieser Arbeiten weiter zur Verfügung.
Hinweis: Damit dieser Replikationsmechanismus ordnungsgemäß funktioniert, dürfen in den Datenbanken NUR InndoDB-Tabellen verwendet werden.

Um eine MariaDB-Datenbank zu beantragen, werden vom Rechenzentrum verschiedene Angaben benötigt. Die geforderten Informationen müssen über das Formular zur Beantragung einer MariaDB-Datenbank eingegeben und versendet werden.

Das Rechenzentrum überprüft die Angaben und richtet die gewünschte Datenbank auf dem MariaDB-Cluster (MariaDB.rz.uni-osnabrueck.de) ein. Im Anschluss daran wird der im Antrag benannte Ansprechpartner per E-Mail darüber benachrichtigt.

Hinweis: MariaDB-Datenbanken besitzen eine eigene Benutzerverwaltung. Mit der Einrichtung einer MariaDB-Datenbank erzeugt das Rechenzentrum daher speziell für die neu eingerichtete Datenbank zwei Benutzerkennungen. Diese sind nicht identisch mit der Benutzerkennung, die der Antragsteller im Rechenzentrum hat!

Administration einer Datenbank

Die MariaDB-Datenbanken können entweder über die vom Rechenzentrum eingerichtete Web-Schnittstelle administriert werden oder über das mysql-Kommandozeilentool.

1. Web-Schnittstelle

Für die MariaDB-Datenbanken stehen zwei gesicherte (SSL) Web-Schnittstellen (PHP-MyAdmin) zur Verfügung..

a) Für die Administration von Datenbanken des MariaDB-Clusters (ab Mai 2016 beantragt):
https://www-assist.rz.uni-osnabrueck.de/typo3/admin/phpMyAdmin-MariaDB/index.php

b) Für die Administration von Datenbanken auf dem standalone-Server (vor Mai 2016 beantragt):
https://www-assist.rz.uni-osnabrueck.de/typo3/admin/phpMyAdmin-mysql5/index.php

Hinweis: Die Web-Schnittstellen verlangen eine zweistufige Anmeldeprozedur. Die erste Anmeldung erwartet die Benutzerkennung und das zugehörige Passwort.
Die zweite Stufe stellt die eigentliche Anmeldung an den Datenbankserver dar. Sie erfolgt mit einer der beantragten Datenbank-Benutzerkennungen und deren Passwort.

2. mysql-Kommandozeilentool

Das mysql-Kommandozeilentool ist Bestandteil des MariaDB-Programmpaketes (Download via Internet) und kann zur Administration der vom Rechenzentrum eingerichteten Datenbank genutzt werden.

Das folgende Beispiel zeigt die Anmeldung an eine Datenbank (hier: "Datenbankname") über ein mysql-Kommando. Mit dem ersten Beispiel wird eine unverschlüsselte Verbindung mit der Datenbank aufgenommen. Das zweite Kommando richtet eine gesicherte Verbindung ein. Die dafür benötigte Datei "chain.pem" kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: chain.pem

Unverschlüsselte Verbindung

Kommando (mariaDB standalone)

mysql --host=mysql5.serv.uni-osnabrueck.de
--user=<Datenbank-Benutzerkennung> --password=<Passwort> <Datenbankname>

Kommando (mariaDB Cluster)

mysql --host=mariadb.rz.uni-osnabrueck.de
--user=<Datenbank-Benutzerkennung> --password=<Passwort> <Datenbankname>

Verschlüsselte Verbindung

Kommando (mariaDB standalone)

mysql --ssl-ca chain.pem --host=mysql5.serv.uni-osnabrueck.de
--user=<Datenbank-Benutzerkennung> --password=<Passwort> <Datenbankname>
(mariaDB standalone)

Kommando (mariaDB Cluster)

mysql --ssl-ca chain.pem --host=mariadb.rz.uni-osnabrueck.de
--user=<Datenbank-Benutzerkennung> --password=<Passwort> <Datenbankname>