VPN-Dienst
Das Rechenzentrum bietetet einen VPN-Dienst
(virtual private network) an, mit dem es möglich ist Rechner,
die über andere Provider (AOL, 1&1, freenet, t-online ...),
also "von zu Hause aus", eine Verbindung zum Internet
aufbauen, eine uninterne IP-Adresse zuzuweisen. Somit stehen Dienste
zur Verfügung, die sonst nur hochschulintern genutzt werden
können (Download des Antivirenprogrammes Sophos, Suche nach
uni-internen Telefonnummern, Nutzung des RedDot-Servers, Netzlaufwerkverbindung
zum Heimatverzeichnis ...).
Der VPN-Dienst stellt zudem Services des Rechenzentrums wie den
"Zugriff
auf das persönliche Heimatverzeichnis" oder den "Zugriff
auf den Datenbereich der Homepage für Mitarbeiter"
über eine gesicherte Web-Schnittstelle zur Verfügung.
| Der VPN-Dienst läuft auf zwei verschiedenen Servern,
die unter den folgenden URLs:
"https://vpn.serv.uni-osnabrueck.de/uos"
(max. Nutzung von 50 Benutzern)
*
"https://vpn-e.serv.uni-osnabrueck.de/uos" (max. Nutzung
von 100 Benutzern)
*
erreichbar sind.
Hinweise:
- Schlägt die Anmeldung auf einem der Server
fehl, dann sollte auf den zweiten Server ausgewichen werden.
*
Der VPN-Dienst ist momentan nur mit 32-bit Browsern fehlerfrei
nutzbar!
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Voraussetzungen
- Der VPN-Dienst kann von Angehörigen der Universität
genutzt werden, die über eine gültige Benutzerkennung
im Rechenzentrum verfügen sowie von Angehörigen der
Hochschule, die eine gültige Benutzerkennung der Hochschule
besitzen
- Das Installieren von ActiveX-Steuerelementen
im Browser muss zugelassen sein
- JVM (Java Virtual Machine) oder
JRE (Java Runtime Environment) muss
auf dem lokalen System installiert sein
- Das DFN-PCA Zertifikat und das
CA-Zertifikat der UNIOS-CA sollten
eingefahren sein. (Wird beschrieben unter "UNIOS-CA")
Nutzung des VPN-Dienstes mit WindowsXP
Der folgende Artikel beschreibt beispielhaft die Nutzung des VPN-Dienstes
über den Internet Explorer von einem Rechner mit installiertem
WindowsXP Betriebssystem.
Erstanmeldung
- Im Folgenden wird beschrieben, wie sich der fiktive Benutzer
Xaver Muster mit der Benutzerkennung
xmuster erstmalig anmeldet. Nach
dem Aufruf der oben genannten URL "https://vpn.serv.uni-osnabrueck.de/uos"
(alternativ: "https://vpn-e.serv.uni-osnabrueck.de/uos")
startet der Anmeldebildschirm. Es werden folgende Benutzerangaben
erwartet:
- Benutzerkennung: die zum Benutzerkonto
zugehörige Benutzerkennung (hier: xmuster)
- Passwort: das zur Benutzerkennung gehörige Passwort
- Realm: uos
Über den Button "Anmelden"
wird der Zugang zum VPN-Dienst
gestartet.

- Bevor der VPN-Dienst optimal genutzt werden kann, muss das Add-On
"NeoterisSetup.cab" von
der Firma "Juniper Networks, Inc." installiert werden.
Sollte der Browser die unten angezeigte Informationsleiste einblenden,
so muss ein Häkchen in das Kontroll-Kästchen "Diese
Meldung nicht mehr anzeigen" gesetzt werden. Nach
dem Schließen des Dialogfensters, muss der Browser beendet
und anschließend neu gestartet werden.

- Jetzt wird die URL "https://vpn.serv.uni-osnabrueck.de/uos"
(alternativ: "https://vpn-e.serv.uni-osnabrueck.de/uos")
erneut im Browser aufgerufen. Der Anmeldedialog startet und
die Anmeldung muss, wie unter Schritt 1
beschrieben, erneut durchgeführt werden. Das Add-On wird
nun per Mausklick über das Kontextmenü "ActiveX-Steuerelement
installieren" gestartet.

- Über "Installieren" wird das ActiveX-Steuerelement
auf dem lokalen System installiert.

Hinweis: Die Installation des ActiveX-Steuerelementes
zur Nutzung des VPN-Dienstes muss
nur einmalig durchgeführt werden.
Nutzen des VPN-Dienstes
Nach erfolgreicher Anmeldung (siehe Schritt 1 "Erstanmeldung")
steht dem Nutzer ein vorkonfiguriertes Auswahlmenü zur Verfügung,
das sich individuell anpassen lässt. Hier gibt es die vier
Kategorien Clientanwendungssitzungen, Weblesezeichen,
Dateien und Terminalsitzung,
die im Einzelnen erläutert werden.

Clientanwendungsitzungen
/Zuweisen einer uni-internen IP-Adresse
In der Kategorie "Clientanwendungssitzungen"
wird dem Rechner, von dem aus die VPN-Sitzung gestartet wurde, über
den Button "Start" eine uni-interne
IP-Adresse zugewiesen.
Dadurch wird der Rechner direkt in das Universitäts-/Hochschulnetz
eingebunden und kann auf Dienste zugreifen, die sonst nicht verfügbar
sind, wie etwa:
- Download des Antivirenprogrammes Sophos
- Suche nach uni-internen Telefonnummern
- Nutzung des RedDot-Servers
- Netzlaufwerkverbindung zum Heimatverzeichnis
Dateien /Webzugriff
auf persönlichen Speicherplatz
Die Kategorie Dateien stellt eine
Sammlung ausgewählter Netzlaufwerkverbindungen zur Verfügung.
Mit dem Link "Home" wird
in das
Heimatverzeichnis des angemeldeten Benutzers verzweigt. Der
Link "Homepage" verweist
auf die Homepage
des angemeldeten Benutzers.
Hinweis: Nur Mitarbeiter der Universität Osnabrück
besitzen eine
Homepage im Rechenzentrum.
Die Kategorie Dateien lässt sich
über die zugehörigen Icons
individuell anpassen. Es können neue Netzlaufwerkverbindungen
hinzugefügt, alte gelöscht oder ihre Reihenfolge geändert
werden.
Der folgende Screenshot zeigt die Verzeichnisstruktur des Heimatverzeichnisses
des angemeldeten Benutzers Xaver Muster,
nachdem der Link "Home" ausgewählt
wurde. Die angezeigten Dateien und Verzeichnisse lassen sich über
den Button "Download" in
beliebige Verzeichnisse des lokalen Rechners kopieren. Über
den Button "Datei werden hochgeladen
..." lassen sich beliebige Dateien und Verzeichnisse
des lokalen Systems in das Heimatverzeichnis des angemeldeten Benutzers
(hier: Xaver Muster) kopieren.

Terminalsitzung /
Zugriff auf Rechner über ssh oder telnet
Über die Kategorie Terminalsitzungen können ssh- oder
telnet-Verbindungen über den VPN-Dienst
zu beliebigen Rechnern aufgebaut werden. Es sind keine lokalen ssh-
oder telnet-Clientprogramme notwendig. Als Link in dieser Kategorie
steht die vorkonfigurierte ssh-Verbindung "Dialog"
zum Dialogserver "dialog.serv.uni-osnabrueck.de"
des Rechenzentrums zur Verfügung. Über die zur Kategorie
gehörenden Icons
lassen sich eigene ssh- oder telnet-Sitzungen zu anderen Rechnern
definieren beziehungsweise löschen.
Der folgende Screenshot zeigt den Anmeldebildschirm des Dialogservers
für den Benutzer Xaver Muster,
nachdem die Terminalsitzung "Dialog"
gestartet wurde.
Weblesezeichen /Sammlung
von Links
Unterhalb der Kategorie Weblesezeichen
befindet sich der Link Uni-Osnabrück,
der auf die Webseite der Universität Osnabrück verzweigt.
Die Weblesezeichen lassen sich über
die zur Kategorie gehörigen Icons
anpassen. So können beispielsweise neue Links hinzugefügt,
alte gelöscht oder ihre Anordnung geändert werden.
VPN-Dienst für E-Mail nutzen
E-Mail von zu Hause
Der VPN-Dienst kann genutzt werden,
um von Rechnern, die über andere Provider (AOL, Telekom,
1&1 ...) ins Internet eingebunden sind, also von zu Hause
aus, E-Mails über übliche Mailprogramme wie Mozilla
Thunderbird, Outlook, Outlook Express, Eudora etc. zu versenden
beziehungsweise zu empfangen.
VPN bietet hiermit eine Alternative
zu dem vom Rechenzentrum angebotenen Service "E-Mail
von zu Hause".
Im Folgenden wird beschrieben, wie der fiktive Benutzer
Xaver Muster mit der Benutzerkennung
xmuster, die Einstellungen des
VPN-Dienstes nutzt, um das E-Mail-Clientprogramm
Outlook Express zu konfigurieren.
Einrichten des VPN-Dienstes zur Nutzung
von E-Mail
- Um den VPN-Dienst für Mailing
zu nutzen, ist nach erfolgreicher Anmeldung (siehe Schritt 1
"Erstanmeldung") die Registerleiste
"Einstellungen" auszuwählen.
Hinweis: Die Einrichtung des VPN-Dienstes
zur Nutzung von E-Mail muss nur einmal durchgeführt werden.

- Jetzt wird auf der Registerkarte "Allgemein"
das "E-Mail-Setup" ausgewählt.

- Im E-Mail-Setup ist der E-Mail-Benutzername des angemeldeten
Benutzers einzutragen (hier: xmuster).
Über den Button "Weiter >"
wird das Setup fertig gestellt.

- Der Benutzer Xaver Muster erhält
jetzt Informationen, die er für die Konfiguration seines
E-Mail-Clients benötigt. (Eine Beispielkonfiguration mit
dem E-Mail-Clientprogramm "Outlook Express" wird im
Folgenden beschrieben.)

Outlook Express mit den Zugangsdaten
des VPN-Dienstes konfigurieren
Nach dem Start von Outlook Express wird im Menüpunkt Extras
der Untermenüpunkt "Konten..."
ausgewählt. Auf der Registerleiste wird die Karteikarte
"E-Mail" selektiert und die Schaltfläche
"Hinzufügen" angewählt.
Aus dem Kontextmenü wird der Untermenüpunkt "E-Mail..."
angeklickt. Der Assistent für den Internetzugang
startet. Im Dialog "Name"
wird ein frei wählbarer Name (hier: Xaver
Muster) in das Eingabefeld "Angezeigter
Name" eingetragen. Über die Schaltfläche
"Weiter" startet das zweite
Fenster des Assistenten.

In das Eingabefeld E-Mail-Adresse
wird die gültige E-Mail-Adresse des Benutzers im Rechenzentrum
(hier: xmuster@uni-osnabrueck.de)
eingetragen und über "Weiter"
das nächste Dialogfenster des Assistenten für den Internetzugang
gestartet.

Im Dialog "Namen der E-Mail-Server"
werden serverspezifische Angaben erwartet, die im Folgenden aufgelistet
sind:
- Der Posteingangsserver ist ein IMAP
Server
- Posteingangsserver: vpn.serv.uni-osnabrueck.de
- Postausgangsserver (SMTP): vpn.serv.uni-osnabrueck.de
Jetzt muss auf die Schaltfläche "Weiter
>" geklickt werden.

Die Internet-E-Mail-Anmeldung erwartet
folgende benutzerspezifische Angaben:

Über "Fertig stellen" wird
der Assistent für den Internetzugang
beendet.

Das fertig gestellte Internet-E-Mail-Konto mit dem Namen vpn.serv.uni-osn...
wird jetzt über den "Eigenschaften"-Button
konfiguriert.

Die Karteikarte "Server"
wird angewählt. Hier ist in der Kategorie Postausgangsserver
ein Häkchen in das Kontroll-Kästchen "Server
erfordert Authentifizierung" zu setzen. Die getroffene
Einstellung wird mit "Übernehmen"
aktiviert.

Auf der Karteikarte "Erweitert"
müssen folgende Angaben gesetzt werden:
- Häkchen setzen in beiden Kontroll-Kästchen
"Dieser Server erfordert eine sichere Verbindung (SSL)"
Über die Schaltfläche "OK
" werden die getroffenen Einstellungen übernommen.

Hinweise für Mac, Linux, Vista (32-Bit),
Vista (64-Bit); iPad, iPod, iPhone Nutzer
Der VPN-Dienst ist auch mit den Betriebssystemen Mac
OS X, Linux, Vista
und "Windows 64-Bit Version"
sowie den mobilen Endgeräten iPad, iPod
und iPhone nutzbar.
Mac OS X
benötigt das folgende Programmpaket, das vor der Nutzung
des VPN-Dienstes zu installieren ist: NetworkConnect.dmg
Linux
benötigt das folgende Programmpaket, das vor der Nutzung
des VPN-Dienstes zu installieren ist:
ncui-6.5R4.i386.rpm
Zusätzlich müssen die OpenSSL- und OpenMotif-Bibliotheken
installiert sein. Die OpenSSL Libraries sind über http://www.openssl.org/related/binaries.html
erhältlich, die OpenMotif Libraries über ftp://openmotif.opengroup.org/pub/openmotif
Vista / Windows 7 (32-bit Version)
benötigt das folgende Programmpaket, das vor der Nutzung
des VPN-Dienstes zu installieren ist:
NCInst.exe
Hinweis: Das Programm muss mit Administratorrechten
installiert werden.
Vista / Windows 7 (64-bit Version)
benötigt das folgende Programmpaket, das vor der
Nutzung des VPN-Dienstes zu installieren ist:
NCInst64.exe
Hinweis: Das Programm muss mit Administratorrechten
installiert werden.
iPad, iPod, iPhone
Um den VPN-Zugang mit dem iPad, iPod
oder dem iPhone zu nutzen, wird die
App "Junos Pulse" benötigt.
Sie wird aus dem App Store heruntergeladen
und benötigt die folgenden Konfigurationsparameter:
Name: beliebig
URL: https://vpn-e.serv.uni-osnabrueck.de/uos-m
Beim erstmaligen Aufruf des VPN-Dienstes muss das Zertifikat akzeptiert
werden.
Hinweis: Das mobile Endgerät erhält
eine IP-Adresse aus dem Universitäts-/Hochschulnetz. Aufgebaute
Verbindungen erfolgen über gesicherte Tunnels.
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