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Web Hosting

Die Bereitstellung von virtuellen Web-Servern wird als Web Hosting bezeichnet. Das Rechenzentrum richtet virtuelle Web-Server ein und hostet sie.

Nutzungsbedingungen

Organisationseinheiten der Universität Osnabrück können beim Rechenzentrum der Universität Osnabrück die Einrichtung eines virtuellen Web-Servers beantragen.
Jede Organisationseinheit, die einen virtuellen Web-Server betreibt, ist für dessen Inhalte verantwortlich. Mit dem Web-Server ist eine administrative Benutzerkennung verbunden. Sie dient zum Upload der Daten. Über diese Benutzerkennung tritt das Rechenzentrum per E-Mail im Falle von Systemänderungen, Wartungsarbeiten, Systemupdates mit dem Antragsteller des Web-Servers in Kontakt. Verantwortlich für diese Kennung ist ebenfalls die beantragende Organisationseinheit.

Funktionsübersicht

Webspace und Domainnames  
Domains (Internet-Adressen) folgende Domains werden immer eingerichtet
uni-osnabrueck.de
uni-osnabrück.de
uos.de
variabler Teil des Domainnamen mit Umlauten auf Anfrage
Webspace 10 GB (erweiterbar)
Datenbereich (nicht öffentlich) ja
Transfervolumen unbeschränkt
E-Mail  
administrative Funktionskennung ja
E-Mail ja
Mailbox-Volumen 1 GB
Spamfilter ja
Upload  
VPN (verschlüsselt) ja
SSH (verschlüsselt) ja
Netzlaufwerk verbinden ja
FTP ja
WebDAV nein
Ausstattung  
Betriebssystem Red Hat Linux
Webserver Apache, Version 2
PHP Version 5.x
PHP --> zusätzliche Module mySQL, ldap, Soap, Zlib, mbstring, gd
PHP(*) Funktionen als unsicher geltende Funktionen sind deaktiviert
SSL-Verschlüsselung nein
Virenfilter auf dem Webserver nein
Backup-Service ja
.htaccess ja
SSI ja
Perl, CGI, Phython, Ruby nein
Cron-Jobs ja (nur auf dem Upload-Server "dialog.serv.uni-osnabrueck.de")
MySQL-Datenbank Version 5.0.22 auf Antrag
Statistik nein
Accesslogging nein
Errorlogging nein

(*) Hinweis: Die Parameter der PHP Umgebung eines virtuellen Web-Servers werden global vom Rechenzentrum gesetzt. Ruft man die Datei RZ-phpinfo.php (sie liegt im öffentlichen Datenbereich des virtuellen Web-Servers) über einen Browser auf, werden die gesetzten Parameter angezeigt. Für den Beispiel-Server www.mein-server.uni-osnabrueck.de lautet diese Adresse:
http://www.mein-server.uni-osnabrueck.de/RZ-phpinfo.php

In bestimmten Fällen, wenn beispielsweise die Ausführungsdauer eines Skriptes mehr Zeit benötigt als die globalen Einstellungen zulassen oder wenn eine detaillierte Fehlerausgabe gewünscht wird, müssen diese Parameter verändert werden. Das Rechenzentrum lässt das Umsetzen von Parametern in php-Skripten, mit Hilfe der php ini_set() - Funktion, für die Ausführungsdauer der Skripte zu.
Informationen zum Gebrauch der ini_set() - Funktion findet man unter der folgenden URL:

http://de3.php.net/manual/en/function.ini-set.php

Beantragung des Web-Servers

Ein virtueller Web-Server kann nur vom Leiter oder DV-Beauftragten der jeweiligen Organisationseinheit beantragt werden.

Um einen virtuellen Web-Server auf Antrag einzurichten, benötigt das Rechenzentrum verschiedene Angaben. Mit dem Antrag wird ausserdem eine Funktionskennung beantragt. Sie wird benötigt, um Daten auf den virtuellen Web-Server zu laden. (siehe Upload von Daten) Die geforderten Informationen müssen über das Formular zur Beantragung eines virtuellen Web-Servers eingegeben, ausgedruckt und unterschrieben an das Sekretariat des Rechenzentrums weitergeleitet werden.

Nach Eingang des vollständig ausgefüllten Antrags wird der virtuelle Web-Server von Mitarbeitern des Rechenzentrums eingerichtet.

Arbeiten mit dem Web-Server

Seit Januar 2009 werden virtuelle Web-Server auf einer neuen Hardwareplattform eingerichtet. Der Umgang mit den virtuellen Web-Servern der neuen Umgebung wird im Folgenden beschrieben. Die Arbeitsbeschreibung für Web-Server, die vor Januar 2009 eingerichtet wurden, befindet sich unter dem Link:

Arbeiten mit Web-Servern, die vor Januar 2009 beantragt und eingerichtet wurden

Startseite

Das Rechenzentrum richtet eine minimale Startseite - die Homepage - für jeden virtuellen Web-Server mit dem Namen index.htm ein. Die Homepage kann mit jedem beliebigen Browser aufgerufen werden. Für den Beispiel-Server www.mein-server.uni-osnabrueck.de lautet diese Adresse:
http://www.mein-server.uni-osnabrueck.de/index.htm

Wird sie mit dem Internet Explorer aufgerufen, sieht sie folgendermaßen aus:

Auf Web-Servern werden überwiegend HTML-Dateien hinterlegt. Diese können auf beliebigen Rechnern mit unterschiedlichster Software (Word, Front-Page, Dreamweaver... ) erzeugt und anschließend von einem Verantwortlichen der Organisationseinheit (Web-Administrator) in den Datenbereich des Webservers kopiert werden. Dieser Vorgang wird als Upload bezeichnet.

Upload von Daten

Die Datenbereiche des virtuellen Web-Servers werden vom Rechenzentrum zur Verfügung gestellt. Für die Veröffentlichung von Daten steht das Verzeichnis htdocs zur Verfügung.
Der Datenbereich documentation steht für Daten zur Verfügung, die nicht publiziert werden sollen. Der Upload von Daten in die Datenbereiche wird vom Web-Administrator mit Hilfe der Funktionskennung, die mit dem Antrag auf Einrichtung eines virtuellen Web-Servers beantragt wurde, und dem zugehörigen Passwort ausgeführt.

Der Upload-Vorgang kann mit unterschiedlichen Programmen realisiert werden. Zum Beispiel über FTP-Programme, über eine Windows-Netzlaufwerk-Verbindung oder über eine sichere SSH-Verbindung. Letztere wird vom Rechenzentrum empfohlen.

Im Folgenden werden vier Zugangsmöglichkeiten beschrieben:

Wiederherstellen gelöschter oder beschädigter Dateien

Die Datenbereiche der virtuellen Webserver werden in regelmäßigen Abständen auf dem Fileserver des Rechenzentrums gesichert. Dies geschieht für jeden virtuellen Webserver über sogenannte Snapshots. Ein Snapshot enthält eine Kopie aller Dateien und Verzeichnisse eines virtuellen Webservers. Snapshots werden genutzt, um Dateien und Verzeichnisse wiederherzustellen, die versehentlich gelöscht wurden.

Hinweis: Werden Dateien und Verzeichnisse nach dem Erzeugen eines Snapshots verändert, so wird diese Veränderung erst im nächsten Snapshot mitgesichert.

Verfügbare Snapshots

Die Snapshots werden jeden Tag um 8 Uhr, 12 Uhr, 16 Uhr und 20 Uhr erzeugt. Sie werden in der Schreibweise hourly.x benannt, wobei x für die Zahlen 0 bis 3 steht. Der jüngste Snapshot hat die Zahl 0.
Zusätzlich wird jeden Tag um 0:00 Uhr ein Snapshot mit dem Namen nightly.x erzeugt.
Jeden Montag um 0:00 Uhr wird der Snapshot weekly.x generiert.
Von den hourly-Snapshots hält das Rechenzentrum die letzten 4, von den nightly-Snapshots die letzten 7 und von den weekly-Snapshots die letzten 4 vor.

Ablageort der Snapshots

In jedem Datenbereich des virtuellen Webservers befindet sich ein Unterverzeichnis, das .snapshot heißt. Dieses Verzeichnis ist nicht sichtbar. In ihm befinden sich die erzeugten Snapshots als Unterverzeichnisse. Darin liegen alle Dateien des Ursprungsverzeichnisses zum Zeitpunkt des Snapshots. Die folgenden Texte erklären an Beispielen, wie Dateien aus einem Snapshot unter den Betriebssystemen Windows 7 und Linux wiederhergestellt werden.

Besondere Funktionen des Servers

Zugriff auf geschützte Datenbereiche

Der Web-Administrator kann einzelne Verzeichnisse vor unberechtigtem Zugriff schützen. Hierzu muss er zwei Dateien anlegen. Eine Datei namens .htaccess, die im zu schützenden Verzeichnis liegen muss, und eine Datei mit frei wählbarem Namen, hier .htusers, die in diesem Verzeichnis liegen kann. Die Datei .htaccess enthält unter anderem die Pfadangabe zur Datei .htusers. Die Datei .htusers enthält die Benutzerkennungen der zugriffsberechtigten Benutzer sowie die zugehörigen verschlüsselten Passworte.

Im folgenden soll für den Web-Server www.mein-server.uni-osnabrueck.de das Verzeichnis /buero geschützt werden. Es sollen die Benutzerkennungen chef und office Zugriff auf den geschützten Bereich haben. Dazu werden die Dateien .htaccess und .htusers mit folgendem Inhalt erzeugt:

.htaccess

AuthType Basic
AuthName "Dieser Bereich ist geschützt"
AuthUserFile /wwwdata/www.mein-server.uni-osnabrueck.de/htdocs/buero/.htusers
<Limit GET>
require valid-user
</Limit>



.htusers

chef:10kgkGlNXqgx.
office:10kgkGlNXqgx.

Das Rechenzentrum stellt ein Formular zur Verfügung. Hier lassen sich die Inhalte der Dateien .htaccess und .htusers benutzerdefiniert erzeugen. Die angezeigte Ausgabe muss manuell (zum Beispiel per Cut and Paste) in die jeweiligen Dateien übertragen werden.

 
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FTP Upload mit:

 

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