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MyShare (RZ-Cloud)

Das Rechenzentrum bietet Mitarbeitern der Universität den Cloud-Dienst MyShare an, der auf der Software Seafile basiert. Die Funktionalität von MyShare ist vergleichbar mit bekannten Cloud-Diensten wie Dropbox, Powerfolder, Owncloud etc. Dateien, die in der Cloud des Rechenzentrums gespeichert werden, sind über den Cloud-Dienst jederzeit von unterschiedlichen Endgeräten weltweit abruf- und synchronisierbar. Physikalisch verbleiben in der Cloud gespeicherte Daten auf lokalen Speichern des Rechenzentrums.

WICHTIG: In der Cloud gespeicherte Daten werden NICHT gesichert. Die Cloud eignet sich NICHT als Backup-Medium für wichtige Daten. Im Falle eines System Crashes können in der MyShare-Cloud gespeicherte Daten NICHT vom Rechenzentrum wiederhergestellt werden. Es obliegt der Eigenverantwortung eines jeden Nutzers, seine Cloud-Daten zusätzlich zu sichern.

1. Nutzungsbedingungen

Die MyShare-Cloud darf von allen Mitarbeitern der Universität, die ein gültiges Benutzerkonto besitzen, genutzt werden.

2. Funktionsumfang

MyShare ist ein Cloud-Dienst, der auf der Software Seafile basiert. Die Funktionalität von MyShare ist vergleichbar mit bekannten Cloud-Diensten wie Dropbox, Powerfolder, Owncloud etc...

  • Speicherort - Alle mit MyShare verwalteten Daten werden physikalisch auf Speichermedien im Rechenzentrum abgelegt.
    Bibliotheken in der MyShare-Cloud können verschlüsselt werden. Mitarbeitern steht ein Speichervolumen von 20 GB zur Verfügung.
  • Dateiversionierung - MyShare versioniert Dateien, so dass auf verschiedene Fassungen zurückgegriffen werden kann.
  • Dateizugriff - Der Zugriff auf die Daten in der MyShare-Cloud erfolgt entweder via Web-Schnittstelle oder über verschiedene Clients (Windows, Linux, Android, Mac OS X, iOS), die zum Download für diverse Plattformen und mobile Geräte zur Verfügung stehen.
  • Gemeinsamer Dateizugriff - Ein weiteres Feature ist die Teamfunktionalität von MyShare. So lässt sich lesender und schreibender Zugriff für einzelne Personen oder Personengruppen auf ausgewählte Dateien und Verzeichnisse einrichten, die gemeinsam nutzbar sind.
  • Synchronisation - Mit MyShare lassen sich Daten automatisiert über Clientprogramme synchronisieren. Dazu wird eine über die Web-Schnittstelle erzeugte Bibliothek auf das Endgerät kopiert, auf dem sich das Clientprogramm befindet. Dateien und Verzeichnisse in der lokalen Bibliothek werden automatisch in die Bibliothek der MyShare-Cloud hochgeladen. Andersherum werden Änderungen an Daten in der Cloud-Bibliothek automatisch an die lokale Bibliothek weitergereicht. Das Clientprogramm synchronisiert die Inhalte der Bibliotheken in regelmäßigen Abständen.
  • Messaging-Dienste - Sie ermöglichen zum Beispiel themenspezifische Online-Diskussionen mit Gruppenmitgliedern.

Die folgenden Abschnitte beschreiben die Nutzung der Web-Schnittstelle von MyShare am Beispiel der fiktiven Universitätsmitarbeiter "Xaver und Zacharias Muster" sowie ihrer Bekannten, der nicht Universitätsangehörigen "Yvonne Muster".

3. MyShare via Web-Schnittstelle nutzen

MyShare wird über die URL https://myshare.uni-osnabrueck.de aufgerufen.

3.1 Anmelden

Meldet sich ein Benutzer zum ersten Mal über die Webschnittstelle an, so nutzt er die Standardanmeldung. Diese ist systemseitig vom Rechenzentrum voreingestellt und wird unter Punkt 3.1.1. Standardanmeldung beschrieben. MyShare bietet alternativ die Möglichkeit einer Zwei-Faktor Authentifizierung an. Dabei handelt es sich um ein zweistufiges Anmeldverfahren, das den Zugriff auf die persönlichen Daten der Cloud für Dritte erheblich erschwert. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung wird zum Beispiel vom "Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik" (siehe Wikipedia: Zwei-Faktor-Authentifizierung) empfohlen. Wie das zweistufige Anmeldeverfahren konfiguriert und genutzt wird, ist in der Beschreibung 3.1.2 Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) nachzulesen.

3.1.1 Standardanmeldung

Der Anmeldedialog erwartet eine gültige E-Mailadresse (hier: xmuster@uni-osnabrueck.de) der Universität Osnabrück, wobei das Präfix aus der Benutzerkennung ("Vorname.Nachname" wird nicht akzeptiert) bestehen muss. Die angegebene Domäne nach dem @-Zeichen muss "uni-osnabrueck.de " sein. Die Anmelderoutine startet mit dem "Anmelden"-Button.

3.2 Bibliotheken

Seafile benutzt Bibliotheken zur Verwaltung von Verzeichnissen und Dateien. Meldet sich Xaver Muster zum ersten Mal an der MyShare-Cloud an, hat er noch keine Bibliothek.

Xaver Muster legt über das Icon "Neue Bibliothek" seine erste Bibliothek an. Das Dialogfenster erwartet einen Namen (hier: MyBib). Wird das Optionsfeld "Verschlüsseln" markiert, werden alle zukünftigen Daten der Bibliothek verschlüsselt in der MyShare-Cloud abgelegt. In diesem Fall muss zusätzlich ein Passwort vergeben werden. Über "Speichern" wird die Bibliothek mit den getroffenen Einstellungen eingerichtet.
Die Beispielbibliothek "MyBib" wird von Xaver ohne Verschlüsselung angelegt.

Hinweis: Für verschlüsselte Bibliotheken können keine Download- und Upload-Links erzeugt werden.

Die Bibliothek "MyBib" wird jetzt in der Kategorie "Dateien" unter dem Menüpunkt "Meine Bibliotheken" angezeigt.

3.3 Dateien

Dateien werden in Bibliotheken hochgeladen beziehungsweise zum Bearbeiten heruntergeladen.

3.3.1 Hochladen

Im folgenden Beispiel möchte Xaver die Datei "Dokument.rtf" in die Cloud-Bibliothek "MyBib" laden.
Dazu öffnet er die Bibliothek "MyBib" und wählt dort die Schaltfläche "Hochladen" aus.

Es erscheint der Windows Dateiexplorer, über den Xaver die Datei "c:\tmp\Dokument.rtf" auswählt. Das Hochladen der Datei wird über die Schaltfläche "Öffnen" initiiert.

Die Infomeldung "Upload erfolgreich" wird über die Schaltfläche "x" geschlossen. Die Datei "Dokument.rtf" wird nun in der Bibliothek "MyBib" angezeigt.

Hinweis: Dateien lassen sich auch per Drag and Drop kopieren.

3.3.2 Dateien sperren und entsperren (gemeinsame Dateibearbeitung)

Zur gemeinsamen Nutzung freigegebene Dateien können über die Option “Sperren” temporär vor ungewolltem Überschreiben geschützt werden. Für den Zeitraum der Sperrung kann eine Datei ausschließlich durch denjenigen bearbeitet werden, der die Datei gesperrt hat. Diese Vorgehensweise schützt vor ungewollten Dokumentänderungen durch Dritte und empfiehlt sich, wenn mehrere Personen berechtigt sind, an einem Dokument zu arbeiten.

In dem folgenden Beispiel sperrt Xaver Muster die Datei "Dokument.rtf" aus seiner Bibliothek "MyBib".
Dazu öffnet Xaver Muster die Bibliothek "MyBib" und selektiert die Datei "Dokument.rtf". Dann wählt er aus dem Kontextmenü des "Pfeil"-Symbols den Menüpunkt "Sperren".

Eine gesperrte Datei wird mit einem roten "Minus"-Symbol markiert angezeigt.

Sobald Xaver Muster die Datei "Dokument.rtf" bearbeitet hat, kann er sie wieder entsperren und alle Zugriffsberechtigten dürfen dann wieder auf die Datei zugreifen.
Dazu wählt er aus dem Kontextmenü des "Pfeil"-Symbols den Menüpunkt "Entsperren".

3.4 Freigaben

Bibliotheken und deren Inhalte können mit Rechten versehen werden, um Personen oder Gruppen "lesenden - " oder "lesenden und schreibenden - " Zugriff auf die persönlichen Cloud-Daten zu gewähren. Der lesende Zugriff kann dabei über einen Download-Link, befristet und passwortgeschützt, realisiert werden. Für den kurzfristigen schreibenden Zugriff, um Benutzern das Hochladen von Dateien zu ermöglichen, kann ein Upload-Link eingerichtet werden. Sollen Benutzer dauerhaft Zugriff auf Verzeichnisse oder Dateien erhalten, um zum Beispiel kollaborativ mit mehreren Personen an Projekten zu arbeiten, dann empfiehlt sich das Einrichten einer "Freigabe für Benutzer". Diese kann für Personen, die über eine Benutzerkennung verfügen (Universitätsangehörige), via Menü angelegt werden. Wenn für externe Personen eine "Freigabe für Benutzer" eingerichtet werden soll, müssen diese zuvor im LDAP-Verzeichnisdienst des Rechenzentrums registriert werden (3.4.2.1 Registrierung externer Personen).

3.4.1 Download-Link (erlaubt das Herunterladen von Dateien) oder Upload-Link (erlaubt das Hochladen von Dateien)

Im folgenden Beispiel richtet der fiktive Universitätsmitarbeiter "Xaver Muster" für seine Bekannte "Yvonne Muster" einen Download-Link auf das Verzeichnis "Unterordner" ein. Über diesen Link erhält Yvonne Muster das Recht, die Dateien des Verzeichnisses herunterzuladen. Sie darf aber keine Dateien ändern oder neue Dateien hochladen.

Hinweis: Die Arbeitsschritte zur Einrichtung eines Upload-Links, der zum Hochladen von Dateien berechtigt, sind analog und werden deshalb nicht beschrieben. Es wird lediglich (siehe: zweites Bild in der folgenden Beschreibung) der Menüpunkt Upload-Link selektiert.

Um den Download-Link anzulegen, fährt Xaver im ersten Schritt den freizugebenden Ordner (hier: Unterordner) mit dem Mauszeiger an. Es erscheinen mehrere Symbole, von denen er das Symbol "Freigeben" auswählt.

Aus dem Dialogfenster "Unterordner freigeben " selektiert er den Menüpunkt "Download-Link" und klickt anschließend auf die Schaltfläche "Erstellen".

Der angezeigte Link, der auf das Verzeichnis "Unterordner" verweist, kann jetzt von Xaver über die Schaltfläche "Senden" an andere Personen weitergeleitet werden.

In das Eingabefeld "Senden an:" trägt Xaver die E-Mailadresse von Yvonne Muster "ymuster@domain.com" ein. Über die Schaltfläche "Speichern" wird der erzeugte Link an Yvonne versendet.

Yvonne Muster erhält eine E-Mail, die den Link zu dem freigegebenen Verzeichnis enthält. Sobald sie diesen öffnet, sieht sie das freigegebene Verzeichnis "Unterordner" von Xaver im Browser. Über die Aktion "Herunterladen" kann sie vorhandene Dateien (hier: "Einladung.rtf") auf ihren Rechner herunterladen und dort weiter bearbeiten.

Hinweis: Da Yvonne nur lesender Zugriff auf den "Unterordner" von Xaver gewährt wurde, kann sie keine Dateien hochladen.

3.4.2 Benutzerfreigabe (lesender und schreibender Zugriff) einrichten

Sollen Benutzer dauerhaft Zugriff auf Verzeichnisse oder Dateien erhalten, empfiehlt sich das Einrichten einer "Freigabe für Benutzer". Diese kann für Personen, die über eine Benutzerkennung verfügen (Universitätsangehörige), direkt über die dafür vorgesehenen Menüpunkte angelegt werden. Sollen externe Personen, die keine Benutzerkennung der Universität haben, Freigaben nutzen, so sind diese zuvor im LDAP-Verzeichnis des Rechenzentrums zu registrieren. Der Registrierungsvorgang muss vom Erzeuger der Benutzerfreigabe (hier: Xaver Muster) über die myRZ-Webschnittstelle des Rechenzentrums initiiert werden. Die nötigen Arbeitsschritte werden im Folgenden beschrieben.

Wichtig: Ausschließlich Mitarbeiter der Universität können externe Personen registrieren.

3.4.2.1 Registrierung externer Personen

Im folgenden Beispiel möchte der fiktive Universitätsmitarbeiter "Xaver Muster" seiner Bekannten "Yvonne Muster" lesenden und schreibenden Zugriff auf die Dateien seines Verzeichnisses "Unterordner" in der MyShare-Cloud geben. Da sie keine Benutzerkennung besitzt, muss Xaver sie zunächst in dem LDAP-Verzeichnisdienst des Rechenzentrums registrieren.

Dafür meldet sich Xaver Muster mit seiner Benutzerkennung (hier: xmuster) an der myRZ-Schnittstelle des Rechenzentrums an. Dort wählt er den Menüpunkt "Verwaltete Konten" aus. In der Kategorie "Externe MyShare-Benutzer" trägt er Yvonne Musters E-Mailadresse (hier: ymuster@domain.com) ein. Anschließend wählt er die Schaltfläche "Voucher senden" aus. Dadurch wird ein Registrierungscode erzeugt, der an die angegebene E-Mailadresse (hier: ymuster@domain.com) gesendet wird.

Es wird eine Statusmeldung über den E-Mailversand ausgegeben und der generierte Voucher wird angezeigt. Da Yvonne die Registrierungseinladung noch nicht bearbeitet hat, befindet sich der Vorgang im Zustand "Nicht registriert".

Yvonne erhält die folgende E-Mail von Xaver, die alle Daten für eine erfolgreiche Registrierung enthält. Sie öffnet die angegebene URL in einem beliebigen Browserfenster.

Die URL öffnet die myRZ-Schnittstelle, an der sich Yvonne nun mit den folgenden Angaben registrieren muss, um die MyShare-Daten von Xaver zu nutzen.

  • Voucher Code: ist in der E-Mail aufgeführt (hier: 7393802578)
  • E-Mail: muss der E-Mailadresse in der E-Mail entsprechen (hier: ymuster@domain.com)
  • Passwort: frei wählbar
  • Commit Passwort: das gewünschte Passwort

Der Gesamtdialog wird über "Speichern" abgeschlossen.

Yvonne erhält abschließend eine Benachrichtigung über den Status ihrer Registrierung (hier: "You have successfully registered to MyShare Uni Osnabrueck"). Sie kann sich jetzt an der MyShare-Webschnittstelle, mit ihrer registrierten E-Mailadresse und dem von ihr vergebenen Passwort, anmelden.

3.4.2.2 Benutzerfreigabe

Xaver Muster richtet in dem folgenden Beispiel eine Benutzerfreigabe ein. Er gibt das Verzeichnis "Unterordner" für seine externe Kollegin Yvonne Muster (ymuster@domain.com), die er zuvor registriert hat (3.4.2.1 Registrierung externer Personen), und für seinen Universitätskollegen Zacharias Muster (zmuster@uni-osnabrueck.de) frei.

Dazu visiert Xaver Muster im ersten Schritt das Verzeichnis "Unterordner" mit dem Mauszeiger an. Es erscheinen die verfügbaren "Aktionen" für das Verzeichnis. Hier wählt er die Schaltfläche "Freigeben" aus.

In der Dialogbox "Unterordner freigeben " wählt Xaver den Menüpunkt "Freigabe für Benutzer/in" aus. Hier trägt er die E-Mailadresse von Zacharias Muster (zmuster@uni-osnabrueck.de) ein und wählt anschließend in der Kategorie "Rechte" die Berechtigungen für Zacharias Muster aus (hier: Lesen + Schreiben). Über die Schaltfläche "Speichern" wird das Verzeichnis "Unterordner" für "Zacharias Muster" freigegeben.

Wichtig: Das Domänensuffix für E-Mail Adressen der Universität muss "@uni-osnabrueck.de" sein. Die Kurzform "uos.de" wird NICHT akzeptiert.

Für Yvonne trägt Xaver Muster die E-Mailadresse, mit der sie im LDAP-Verzeichnis registriert wurde (hier: ymuster@domain.com), ein. Er gewährt ihr ebenfalls die Rechte "Lesen und Schreiben". Über die Schaltfläche "Speichern" wird das Verzeichnis "Unterordner" für "Yvonne Muster" freigegeben.

Zacharias und Yvonne werden separat, sobald sie im MyShare-Portal angemeldet sind, über die Freigabe informiert. Im Beispielbild hat sich Zacharias Muster angemeldet. Er klickt auf das Mitteilungssymbol in der oberen Fensterleiste und sieht jetzt die Freigabemitteilung von Xaver Muster.

Zacharias sieht das freigegebene Verzeichnis in der Kategorie "Dateien" --> "Für mich freigegeben ". Er darf nun alle Dateien oder Unterverzeichnisse der Bibliothek "Unterordner" von Xaver Muster einsehen oder bearbeiten und er darf eigene Dateien hochladen.

3.5 Gruppen

Ein weiteres Feature von MyShare sind Gruppen. Eine Freigabe einer Bibliothek für die Mitglieder einer Gruppe kann durch eine Gruppenfreigabe erfolgen. Mitglieder von Gruppen können in MyShare über die "Diskussionen Funktion" chatten. Die folgenden Abschnitte beschreiben, wie der fiktive Benutzer Xaver Muster die Gruppe "myGroup" anlegt und "Zacharias Muster" und "Yvonne Muster" als Mitglieder aufnimmt. Anschließend chattet er mit den Mitgliedern der Gruppe und gibt die Bibliothek "Unterordner" für die Gruppe zum gemeinsamen Arbeiten frei.

3.5.1 Gruppen erzeugen

Zum Erzeugen einer Gruppe wählt Xaver Muster in der Kategorie "Dateien" den Punkt "Für meine Gruppen" und dort den Unterpunkt "#Alle Gruppen" aus. Anschließend klickt er die Schaltfläche "Neue Gruppe" an. Es erscheint das Dialogfenster "Neue Gruppe". Dort vergibt er einen frei wählbaren Namen (hier: "myGroup"). Über die Schaltfläche "Speichern" wird die Gruppe angelegt.

3.5.2 Mitglieder hinzufügen

Im nächsten Schritt werden die Mitglieder der neu angelegten Gruppe bestimmt. Dazu wählt Xaver aus der Kategorie "Dateien" den Menüpunkt "Für meine Gruppen" und dort die zuvor erstellte Gruppe "# myGroup" aus. Dann wählt er die Schaltfläche "Einstellungen" (Zahnradsymbol) aus und selektiert aus dem Kontextmenü den Punkt "Mitglieder verwalten".

Jetzt trägt er in der Rubrik "myGroup Mitglieder " die E-Mailadresse von Zacharias Muster (hier: zmuster@uni-osnabrueck.de) ein. Über "Hinzufügen" wird Zacharias Muster zur Gruppe "myGroup" hinzugefügt. Dann trägt er Yvonne Muster (hier: ymuster@domain.com), die er zuvor im LDAP-Verzeichnisdienst registriert hat (3.4.2.1 Registrierung externer Personen), ein. Beide werden über die Gruppenmitgliedschaft, in Form einer Mitteilung auf dem MyShare-Portal, in Kenntnis gesetzt.

Hinweis: Nur im LDAP-Verzeichnis des Rechenzentrums vorhandene Benutzer, also alle Angehörigen der Universität mit gültiger Benutzerkennung und registrierte externe Benutzer, lassen sich Gruppen zuordnen.

3.5.3 Chat (Gruppendiskussion)

Die MyShare-Webschnittstelle bietet Gruppenmitgliedern die Möglichkeit, sich über das Chatmodul "Diskussionen" auszutauschen. Dazu wird die gewünschte Gruppe selektiert (hier: #myGroup) und über das Symbol "Diskussionen" das Diskussionenfenster gestartet.

Hier lassen sich Diskussionsbeiträge eintragen, die über "Speichern" gesichert werden. Hinterlegte Beiträge können nur von Gruppenmitgliedern eingesehen, verfasst bzw. gelöscht werden.

Hinweis: Neue Diskussionsbeiträge werden in den Browserfenstern der Gruppenmitglieder nicht automatisch angezeigt, sondern erst nach einer Aktualisierung des Browserfensters.

3.5.4 Gruppenfreigabe für Bibliotheken einrichten

Eine Gruppenfreigabe für eine Bibliothek empfiehlt sich, wenn mehrere Personen dauerhaft Zugriff auf Dateien einer Bibliothek haben sollen. Eine Gruppenfreigabe wird analog zu der Beschreibung "Benutzerfreigabe einrichten" erzeugt. Lediglich im Freigabedialog (siehe: zweites Bild, der Beschreibung) wird abweichend der Punkt "Freigabe für Gruppen" selektiert, die zu berechtigende Gruppe wird ausgewählt und die gewünschten Rechte werden zugewiesen.

3.6 Versionierung (Snapshots)

In der MyShare-Cloud werden vor jeder Änderung in oder an einer Bibliothek Versionen (Snapshots), das heißt Kopien der Ursprungsdateien, erzeugt. Aus diesem Versionsfundus kann auf ältere Dateien zugegriffen werden, um diese wiederherzustellen. Der Aufbewahrungszeitraum der Versionen lässt sich dabei individuell einstellen. Standardmäßig beträgt er sieben Tage.

3.6.1 Zeitraum der Versionierung

Xaver Muster möchte den Zeitraum, den die Dateien der Bibliothek "MyBib" versioniert werden sollen, verlängern. Dazu öffnet er "Meine Bibliotheken" und selektiert die Bibliothek "MyBib". Er wählt aus dem Kontextmenü des "Pfeilsymbols" den Menüpunkt "Versionen einrichten " aus.

In den "MyBib Einstellungen der Versionen" setzt er den Zeitraum, den die Versionen aufbewahrt werden sollen, auf 50 Tage und sichert die Einstellung über "Speichern".

3.6.2 Ältere Dateiversion wiederherstellen

In dem folgenden Beispiel lässt sich Xaver Muster die gespeicherten Versionen der Datei Dokument.rtf aus der Bibliothek "MyBib" anzeigen. Dazu öffnet er die Bibliothek MyBib, selektiert die Datei "Dokument.rtf" und wählt aus dem Zusatzmenü des "Pfeilsymbols" den Menüpunkt "Versionen" aus.

Jetzt werden ihm alle Versionen der Datei "Dokument.rtf" angezeigt. Der Versionsverlauf enthält Angaben zum Änderungszeitraum (hier: "Zeit") und zur Person (hier: "Bearbeitet von "), die die Änderung ausgeführt hat. Xaver kann jetzt zum Beispiel die älteste Version der Datei (hier: vor 28 Minuten) auswählen und über die Aktion "Wiederherstellen" zurückschreiben.

3.6.3 Gelöschte Dateien wiederherstellen

Das folgende Beispiel geht davon aus, dass Xaver Muster aus Versehen die Datei "Dokument.rtf" aus seiner Bibliothek "MyBib" gelöscht hat. Um sie wiederherzustellen, öffnet er zunächst die Bibliothek "MyBib" und wählt dort das "Papierkorb"-Symbol aus.

Er selektiert die Datei und wählt die Aktion "Wiederherstellen" aus. Die Datei wird jetzt wieder zurückgeschrieben.

4. Synchronisation mit "Seafile für Windows"

Mit dem "Seafile für Windows"-Programm können MyShare-Bibliotheken und deren Inhalte auf Windows-Systeme kopiert und mit den Ursprungsdaten aus der MyShare-Cloud synchronisiert werden. Im Folgenden werden die benötigten Schritte für die Installation des "Seafile für Windows" - Tools beschrieben. Das Konfigurieren der Synchronisation wird anschließend erläutert.

4.1 Installation (Seafile für Windows)

4.2 Synchronisation (Seafile für Windows)

5. MyShare unter Android (Seafile - App)

6. Datensicherung

Das Rechenzentrum sichert regelmäßig die MyShare-Datenbank. Diese Datenbank enthält alle Daten sämtlicher Benutzer. Das Backup kann nicht genutzt werden, um Daten einzelner Benutzer zu restaurieren. Es dient im Falle eines kompletten Systemausfalles (zum Beispiel eine durch Hardwarefehler bedingte Neuinstallation des MyShare-Servers) dazu, das komplette MyShare-System wiederherzustellen.
Jeder Benutzer von MyShare ist aus dem genannten Grund selbst für die Sicherung seiner Daten verantwortlich und sollte zum Schutz vor Datenverlust lokale Kopien der wichtigsten Daten vorhalten.

7. Benutzerhandbuch

Seafile bietet ein umfassendes Benutzerhandbuch, dass über die URL "https://support.seafile.de/benutzerhandbuch/" aufgerufen werden kann.